Zitat von Rembrand
Om shanthi Roksana,
eben Deine Zeilen gelesen und wiedermal am staunen.
Zitat von Roksenia
Denn jeder von uns hat bestimmt so eine Art "Glückzustand" erleben dürfen. Oft oder selten. Aber immerhin kann (fast?) jeder sich vorstellen, wie sich doch das Glück anfühlen soll.
Ich gehe davon aus, dass Die Nr. 2 eine Art "Wunschlosigkeit" und "vollkommene Zufriedenheit mit sich selbst" enthalten muss.
Unzulässige Annahmen.
Würde Dir ja gern zustimmen ... aber "jeder" ... wer ist das?
Es gibt einfach nichts selbstverständliches auf dieser Welt.
Ich wünschte das "jeder" so eine art "Glückszustand" hat erleben dürfen.
Aber ich sage da NEIN.
Da gibt es noch viel zu tun!!!
Sich vorstellen was ein Glückszustand ist ...
Ich stelle mir vor wie schmeckt ein "knikilios knurz"?
Ein Begriff den das Referenzsystem nicht kennt. Nicht so ohne weiteres vorstellbar.
Man hat Glück, wenn man es erfährt. Es ist nicht selbstverständlich für alle Menschen.
Ein anderer Glückszustand ...
Manchmal ist G-lück eine Lücke, ein unterbrochener Kreisgedanke - aus dem O wird ein Omega und es geht weiter.
Wenn Murmeltiere laufen lernen und der Kalender endlich wieder weiter geht ...
Endlich neue Erfahrungen, neue Gedanken.
Aber was genau ist es denn eigentlich für Dich??
Wie nimmst Du denn Glück wahr?
Liebe Grüsse
Rembrand
Hi lieber Rembrand,
also in Einem hast Du recht: ich habe nicht aufgepasst und Du siehst, dass ich nur ein einziges Mal "(fast?) jeder" geschrieben habe. Also habe ich in anderen Fällen einfach vergessen, dieses "(fast?)" reinzuschreiben. Damit wäre das geklärt.
Zu meiner eigenen Erfahrung:
Ich durfte in meinem Leben eine Art "Glück" erfahren, wie ich das im zweiten Punkt beschrieben habe. Also nicht nur "Glücksereignisse". Sondern auch gefühlsmäßiges Glücklich-Sein.
Eigentlich ist mein Punkt 2 nicht ganz vollständig, bzw. nicht ganz genau definiert, denn ich habe dort sehr bewußt einen Punkt fast rausgelassen: eigene Erfahrung, worauf Du auch hinweist. Denn Erfahrung ist eben etwas, was dem "Glück" Individualität gibt, daher meine ich, dass die Glücksformel existiert, aber exakt in der Zahl, wie viele menschliche Wesen es im Universum gibt.
Meine eigene Erfahrung bezieht sich auf die Momente in meinem Leben, wo ich sekundenlang in einem Zustand verweile, in dem ich Null Wünsche habe und absolute Harmonie verspüre. In diesen Sekunden existiert weder Schmerz, noch Leid, noch Krankheit noch Tod. Aber auch noch ungehemmtes Lachen, illusionsbehaftetes Treiben, sinnloses Werkeln. Diese Momente haben eine absolute Konstante, indem Ego nicht gibt. Sobald ich aber anfange, diesen Zustand auszunutzen, um die Antworten auf meine Fragen zu finden und manipulativ zu handeln, schwindet es sofort.
Das ist meine Erfahrung und diese ist auch individuell und einmal-ich. Ich gehe davon aus, dass die Basis dieses Zustands bei den Menschen die gleiche ist. Nur die Beschreibung ist INDIVIDUELL. Es gibt aber, denke ich, bestimmte grundsätzliche Anzeichen, die darauf hinweisen (können), dass es um diese Basis geht. Dazu zählt meiner Meinungn nach absolute Wunschlosigkeit und Harmonie. Und absolute Harmonie ist an sich eigentlich eine heftige Sache. Schon von der Logik her kann man sich nicht so einfach mit der Welt, in der man lebt, widerspruchslos abfinden.
Die Dritte Definition des "Glücks" oder etwas, was dem Glück ähnlich ist, ist folglich aus meiner eigenen Erfahrung ein
Zustand. Ein Zustand kann nicht mit Mathematik errungen werden. Denn Mathematik bezieht sich, so wie ich vermute, auf die menschlichen Ereignisse und sogar auf Emotionen. Aber Glücks-Zustand ist etwas vollkommen anderes. Ich vemute, der Glückszustand ist nicht materiell. Aber man kann es mit dem materiellen Ausdruck der Suche nach diesem Zustand beschreiben. Das ist dann diese "individuelle" Formel. Denn "individuell" ist eine Art "Lücke", durch die wir im Stande sind, Glückszustand zu finden und zu erfahren.