In Antwort auf:
die Säulen zeigen den Eingang zum Tempel,und der Tempel ist nicht nur Geist
jap, denn man kann ja nicht in eine Säule reinlaufen, man würde sich nur den Kopf anschlagen und Kopfschmerzen kriegen (egal nun, ob man versucht rein Geistig oder rein Materiell in den Tempel zu kommen ;) ).
Auch ist keine der Beiden Säulen wichtiger oder höhergestellt, sondern sie bilden ein völliges Gleichgewicht an Gleichwertigkeit (Wie oben so unten), und stellen damit auch keine Dualität dar, die überwunden werden müssten, sondern eine Polare Einheit, die erkannt werden muss. Daher muss auch nicht das eine das andere Beherrschen, sondern das eine muss das andere Stärken, stützen, aber auch in Schranken weisen und korrigieren - wobei sowohl das Irdische wie das Transcendente gleichberechtigt miteinander diesen Tanz tanzen.
GLeichzeitig kann man diese beiden Eckpunkte des Seins auch nicht in eine Säule vereinien (da ja sonst kein Tor mehr in den Tempel existieren würde), sondern man muss sich selber, als Mensch in den Mittelpunkt, also in das Tor stellen, muss sich also in der Mitte befinden, ohne dem einen oder anderen Mehr oder weniger anzuhaften.
Der Mensch wird daher zwischen den beiden Säulen zum Magus, der die eine Hand nach oben Streckt, die andere nach unten und so als Ausgleichung und Gleichgewicht die beiden Kräfte in sich in Harmonie kombiniert und sowohl im inneren wie im äusseren wirkt (daher ist blose Mystik eben so falsch, wie bloser Materealismus - der weg, der hier aufgezeigt wird, ist die Chymik, ein innerliches wie auch äusserliches Werk)
in Dem Sinne : Zwei Balken hat das Kreus
lG
FIST, der nun ein rein Materielles Werk verrichten muss, nämlich Arbeiten ;)