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Dieses Thema hat 64 Antworten
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 Gedankenexperimente
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Rembrand Offline



Beiträge: 1.645

21.10.2007 22:14
#21 RE: Der Lottogewinn Zitat · antworten


Om shanthi
ich habe wieder nichts gewonnen ...
es wäre einfach klasse, ich könnte es so gut gebrauchen, alles auf einmal ...
würde endlich alles begleichen ... E N D L I C H ... alles erledigt
was übrig bleibt
öhem
Reisen
Reisen

etwas spenden ... davon ne ganze Menge in mein Entwicklungshilfeprojekt welches ich mit Freunden in Indien mache reingeben ... ... ...
Neulich mit Freunden telefoniert, aus der Gruppe, die warn in Sambia ... ... ob die Zahlen stimmen sei dahingestellt ... 50% der Bevölkerung AIDS-Infiziert ... sie besuchten Kliniken, bauten Brunnen, besuchten einige Weisenhäuser für AIDS-Infizierte Kinder ... ... ... ... ... ... uff ... ... ... na ja, sie haben für die Kid´s gekocht, mit ihnen getanzt, ... ... ... Kleidung verteilt, Händchen gehalten ... viel geheult ... ... verschenkten Fussball Trikots, Kids waren sehr stolz ... ... na ja, da gibt es egal wo auf der Welt ne Menge zu tun ... auch hier ...
Wer in Sambia AIDS hat, stirbt mehr als allein ... ... ausgestoßen von allem, mehr als unberührbar ... ... die Leute sind sehr wütend ... man spricht dort von löchrigen Kondomen, etc. ... ... es wird alles mögliche getan in sachen Aufklärung ... an den Grenzen zu den Nachbarländern stehen Frauen ... die Armut ist heftig ... ... LKWfahrer haben Geld ... ... und bringen HIV wieder ins Land ... da gibts ne Menge zu tun ...

na ja ... ich habe mal wieder nicht gewonnen ...
hab allerdings auch nicht gespielt

vielleicht am Mittwoch

Om shanthi
Rembrand

Abraxas Offline




Beiträge: 1.087

21.10.2007 23:00
#22 RE: Der Lottogewinn Zitat · antworten

Zitat von chaya
Zitat von Abraxas
1. Nein

2. Ja


Zu 2.) und wie kann das funktionieren?


Nun, ich denke mal, dass Sat Naam ein lebendes Beispiel dafür ist, wie das funktionieren könnte. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen, weil jeder seine Antwort dazu finden wird, wenn "seine Zeit gekommen ist". Was würde denn aus der Welt geschehen, wenn alle Menschen zur gleichen Zeit auf einmal bspw "aussteigen" würden???



chaya Offline




Beiträge: 96

22.10.2007 09:48
#23 RE: Der Lottogewinn Zitat · antworten

Zitat von Abraxas
Zitat von chaya
Zitat von Abraxas
1. Nein

2. Ja


Zu 2.) und wie kann das funktionieren?


Nun, ich denke mal, dass Sat Naam ein lebendes Beispiel dafür ist, wie das funktionieren könnte. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen, weil jeder seine Antwort dazu finden wird, wenn "seine Zeit gekommen ist". Was würde denn aus der Welt geschehen, wenn alle Menschen zur gleichen Zeit auf einmal bspw "aussteigen" würden???


Darunter kann ich mir leider nichts vorstellen, da ich keinerlei Informationen zu Sat Naams Leben habe
Ich selbst finde es schwierig ohne finanzielle Unabhängigkeit sich in diesen von mir angestrebten Zustand zu begeben, das hat auch mit zur Verfügung stehender freier Zeit zu tun und der Notwendigkeit innerhalb des Arbeitsleben sich an Abläufe und Strukturen anzupassen, die nichts mit einem selbst zu tun hat...

---nichts weiß ich zweifellos---

Abraxas Offline




Beiträge: 1.087

22.10.2007 14:26
#24 RE: Der Lottogewinn Zitat · antworten

Zitat von chaya
Zitat von Abraxas

Nun, ich denke mal, dass Sat Naam ein lebendes Beispiel dafür ist, wie das funktionieren könnte. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen, weil jeder seine Antwort dazu finden wird, wenn "seine Zeit gekommen ist". Was würde denn aus der Welt geschehen, wenn alle Menschen zur gleichen Zeit auf einmal bspw "aussteigen" würden???


Darunter kann ich mir leider nichts vorstellen, da ich keinerlei Informationen zu Sat Naams Leben habe
Ich selbst finde es schwierig ohne finanzielle Unabhängigkeit sich in diesen von mir angestrebten Zustand zu begeben, das hat auch mit zur Verfügung stehender freier Zeit zu tun und der Notwendigkeit innerhalb des Arbeitsleben sich an Abläufe und Strukturen anzupassen, die nichts mit einem selbst zu tun hat...


Der Satz von dir, den ich rot markiert habe, ist eigentlich schon die Antwort, die du dir selbst gegeben hast. Wenn du es bspw für erstrebenswert hälst, aus dem Berufsleben "auszusteigen", weil du dir vielleicht davon versprichst, irgendwie glücklicher zu werden, bedarf es dazu einer gewissen finanziellen Unabhängigkeit. Und es liegt jetzt ganz "einfach" nur daran, wieviel Energie du investierst, um dieses Ziel der finanziellen Unabhängigkeit zu erreichen. Dazu muß man nicht unbedingt Millionen im Lotto gewinnen.

Man "muß" auch gar nicht aus dem Berufsleben aussteigen, um glücklicher zu werden. Oftmals genügt auch eine Veränderung der inneren Einstellung zu seiner Arbeit. So mancher mag sein größtes "Glück" vielleicht sogar erst an seinem Arbeitsplatz finden.

Es ist schon viel dran an dem Sprichwort: Geld (allein) macht nicht glücklich.



Maitre Offline



Beiträge: 35

22.10.2007 15:13
#25 RE: Der Lottogewinn Zitat · antworten

Zitat von Abraxas
Zitat von chaya

Ich selbst finde es schwierig ohne finanzielle Unabhängigkeit sich in diesen von mir angestrebten Zustand zu begeben, das hat auch mit zur Verfügung stehender freier Zeit zu tun und der Notwendigkeit innerhalb des Arbeitsleben sich an Abläufe und Strukturen anzupassen, die nichts mit einem selbst zu tun hat...


Der Satz von dir, den ich rot markiert habe, ist eigentlich schon die Antwort, die du dir selbst gegeben hast. Wenn du es bspw für erstrebenswert hälst, aus dem Berufsleben "auszusteigen", weil du dir vielleicht davon versprichst, irgendwie glücklicher zu werden, bedarf es dazu einer gewissen finanziellen Unabhängigkeit.

Ist man wirklich finanziell unabhängig oder macht man sich vielmehr von den Finanzen abhängig?

Ist die Frage nicht vielmehr: Auf was bin ich bereit zu verzichten? Was kann ich loslassen? Von der Gesellschaft und dem Geld ist man doch nur dann wirklich unabhängig, wenn man bereit dazu ist, mit einem Kartoffelsack als Kleidung und der Bettelschale in der Hand durch die Welt zu latschen und sich seine Früchte und Beeren selbst einzusammeln.

Doch wer verzichtet schon freiwillig auf die Sicherheit und die Annehmlichkeiten eines materiell abgesicherten Lebens?

Ich lebe auf der Straße. Ich sehe täglich Leute, die sich ihr essen bei Lidl und Aldi aus den Müllcontainern fischen. Danach sitzen sie am Strand, sonnen sich, spielen Gitarre, lachen und freuen sich des Lebens. Und machen sich keine Sorgen um morgen.

Wer kein Geld hat, muß sich keine Sorgen machen, daß er (sie) es verliert.

LG Maitre

Denska Offline

Gast*


Beiträge: 182

22.10.2007 22:46
#26 RE: Der Lottogewinn Zitat · antworten
Zitat von Bonobo
Hallo @ All


Ein halbes Dutzend Zahlen mit Kreuzchen auf einem Zettel getippt und dann die Hoffnung auf einen großen Gewinn. Die richtigen Lottozahlen in einer Lotterie zu tippen, bereitet den Menschen in Europa bereits seit über 500 Jahren Spannung und manchmal große Freude. In Holland und Italien gab es bereits im 14. Jahrhundert lotterieähnliche Glücksspiele. Einen genauen Nachweis einer Lotterieziehung von Lottozahlen ist aus dem Mai 1445 überliefert.

Wer hat ihn sich nicht schon gewünscht den großen Gewinn, den Jackpot, der einen mit einem Schlag von allen Sorgen befreit.

Mal angenommen, Du wärst der Glückliche...

Was würdest Du machen mit 10 Millionen?

Was würde es für Dich bedeuten?

Wie würdest Du dein Leben ändern?


-------------->

Liebe Grüße

Bonobo


Salam Aleikum Bo

Ich habe Alles und gleichzeitig Nichts.

Gruß Denska

Bestimme ,ohne zu herrschen. Lenke,ohne zu befehlen.

chaya Offline




Beiträge: 96

23.10.2007 09:33
#27 RE: Der Lottogewinn Zitat · antworten

Zitat von Abraxas


Es ist schon viel dran an dem Sprichwort: Geld (allein) macht nicht glücklich.


Das habe ich ja auch nie behauptet Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass beim Finden des persönlichen Glücks die Finanzen eine Nebenrolle spielen, jedoch muß ich schon sagen, seitdem ich eine gewisse finanzielle Reserve habe, lebt es sich in jedem Fall angstfreier, ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie blockiert ich mich gefühlt habe, als ich ständig Angst davor hatte, dass irgendwas in meinem Haushalt kaputt geht und ich mir eine Neuanschaffung nur schwer hätte leisten können.
Aber glücklich machen mich ganz andere Ereignisse, ich sprach nur von einer gewissen Ruhe, die für mich auch immer dann kommt, wenn ich z.B. mehrere Wochen Urlaub habe, ich bemerke dann ganz einfach, wie gut es mir tut, wenn ich nicht morgens aufstehen und ständig darauf achten muß, pünktlich zu sein und wenn ich mich tagelang ausschließlich mit Themen beschäftigen kann, die mich interessieren, anstatt einen Großteil meiner Energie für Sachen zu verwenden, die mir nichts bedeuten. Das ist der Kern, darum dreht es sich, ich bin aber nicht unglücklich in meinem Beruf, oder in meinem Leben, ich fühle mich sogar reich beschenkt

---nichts weiß ich zweifellos---

chaya Offline




Beiträge: 96

23.10.2007 09:40
#28 RE: Der Lottogewinn Zitat · antworten

Zitat von Maitre


Doch wer verzichtet schon freiwillig auf die Sicherheit und die Annehmlichkeiten eines materiell abgesicherten Lebens?

Ich lebe auf der Straße. Ich sehe täglich Leute, die sich ihr essen bei Lidl und Aldi aus den Müllcontainern fischen. Danach sitzen sie am Strand, sonnen sich, spielen Gitarre, lachen und freuen sich des Lebens. Und machen sich keine Sorgen um morgen.

Wer kein Geld hat, muß sich keine Sorgen machen, daß er (sie) es verliert.




Aber man macht sich über andere Dinge Sorgen. Ich bin eine absolute Gegnerin davon Armut zu romantisieren, ich kenne Leute (vom Sehen), denen im Winter Füße abgefroren sind, weil sie sich keine geeigneten Schuhe kaufen konnten, andere, die sich keinen Zahnarzt leisten können und denen die Zähne im Mund verfaulen, usw. - ich glaube auch nicht das Geld ein Allheilmittel ist, aber die Welt wäre eine bessere, gäbe es keine Armut und dafür einen hohen Prozentsatz von gehobener Mittelschicht. Die Armut ist auch ein Instrument der Mächtigen. In Burma konnte man sehr gut verfolgen, das ein Regime, wie es dort an der Macht ist, durch eine horrende Inflation bewußt Armut erzeugt, die Mittelschicht gibt es dort so gut wie gar nicht mehr, dahinter steckt ein System und ich bin nicht dazu bereit, hier irgendwelche Romantizismen zu bemühen, es sind auch nicht alle Wohlhabenden unglücklich, oder sitzen nicht am Strand und singen keine Lieder...das ist mir ein bisserl zu Schwarz/Weiß

---nichts weiß ich zweifellos---

Abraxas Offline




Beiträge: 1.087

23.10.2007 10:35
#29 RE: Der Lottogewinn Zitat · antworten

Zitat von chaya
Zitat von Abraxas


Es ist schon viel dran an dem Sprichwort: Geld (allein) macht nicht glücklich.


Das habe ich ja auch nie behauptet Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass beim Finden des persönlichen Glücks die Finanzen eine Nebenrolle spielen, jedoch muß ich schon sagen, seitdem ich eine gewisse finanzielle Reserve habe, lebt es sich in jedem Fall angstfreier, ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie blockiert ich mich gefühlt habe, als ich ständig Angst davor hatte, dass irgendwas in meinem Haushalt kaputt geht und ich mir eine Neuanschaffung nur schwer hätte leisten können.
Aber glücklich machen mich ganz andere Ereignisse, ich sprach nur von einer gewissen Ruhe, die für mich auch immer dann kommt, wenn ich z.B. mehrere Wochen Urlaub habe, ich bemerke dann ganz einfach, wie gut es mir tut, wenn ich nicht morgens aufstehen und ständig darauf achten muß, pünktlich zu sein und wenn ich mich tagelang ausschließlich mit Themen beschäftigen kann, die mich interessieren, anstatt einen Großteil meiner Energie für Sachen zu verwenden, die mir nichts bedeuten. Das ist der Kern, darum dreht es sich, ich bin aber nicht unglücklich in meinem Beruf, oder in meinem Leben, ich fühle mich sogar reich beschenkt


*nickt, lächelt, sich freut*

Jemand sagte mal (so ungefähr): Geld macht zwar nicht glücklich, aber es beruhigt ungemein.




Saraswati Offline




Beiträge: 638

23.10.2007 11:24
#30 RE: Der Lottogewinn Zitat · antworten

Also auf mehrere Millionen hab ich nun auch gerade keine Lust.
Wer im Organisieren gut ist, kann da natürlich eine Menge bewegen.
Geld ist eine Energieform, eines der größten Machtmittel derzeit.
Verwaltung von Geld ist Arbeit, Schreibtischarbeit, oder Delegierarbeit.
Über große Summen zu verfügen bedeutet Verantwortung auf sich zu laden.
Und es bedeutet, die Armut auf der Welt noch intensiver zu spüren,
denn an Reiche hängen sich Arme dran, um auch was abzubekommen.
Es sei denn, der Reiche baut sich eine Ritterfestung und sperrt sich ein.
Das ist ja dann auch meistens so, bei steinreichen Leuten...

In Antwort auf:
Geld macht zwar nicht glücklich, aber es beruhigt ungemein.

Sehe ich auch so.

Als vor Jahren mein Leben von der Mittellosigkeit in Wohlstand wechselte
und wir in ein eigenes Haus zogen und alles kaufen konnten,
was wir brauchten oder auch nur wünschten, sagte ich zu mir in mir:

Verwechsle den Wohlstand nicht mit dem Glück.
Mache dein Glück nicht vom Wohlstand abhängig.
Das innere Glück hat andere Quellen,
die sind nun erst recht bewusst zu pflegen.

Aber ich bin dankbar für die Qualitäten
die Wohlstand im Leben möglich macht:
Über Wohnräume verfügen ohne Mietabhängigkeit
spontan Tag und Nacht Musik machen können
ohne Nachbarn damit zu belästigen...
Reisen können und auch ab und zu einen Kurs besuchen...
jederzeit Bücher kaufen können, wenn sie dran sind...
es hell und warm haben und sich vielseitig ernähren...
Andre Menschen unterstützen...

Vom Typ her würde ich mich nicht als Materialistin bezeichnen,
doch der Idealismus ist mit etwas Geld leichter zu erfüllen.

Am Liebesten wäre mir, immer so viel zu haben, wie gebraucht wird.
Mehr ist ja auch wirklich nicht nötig...
Und eine Weltpolitik, die Menschen nicht in so entsetzliche Armut treibt.
Sollen das alles Privatleute ausgleichen, was da verbrochen wird?
Aufmerksamkeit für die Welt und unsre Umgebung - ja
die volle Verantwortung dafür schultern, finde ich schwierig...

Saraswati


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