...diese ganze "und dann"-Fragerei kann ich doch abwickeln, wenn's denn so weit ist, oder was spricht dagegen?
Im Moment sehe ich in der Möglichkeit, dass es davor oder danach etwas geben könnte weder Trost noch Entmutigung. Ich lebe ganz gern. Nein: ausgesprochen gern. Und aller Wahrscheinlichkeit nach ist Teil diese Lebens sein Ende. Mir kommen diese Überlegungen vor, wie die Frage nach der Meertemperatur, wenn ich auf einem Berg sitze. Ich habe jetzt hier etwas zu tun. So gut ich es kann. Ob ich das vielleicht schon mal hatte oder noch mal haben werde ist dafür bedeutungslos. Es gibt nichts, was ich später machen könnte, wenn ich erkenne, dass jetzt der Moment dazu gekommen ist.
Die Diskussion und die Glaubenssätze darum, was jenseits dieses Lebens geschieht, haben schon mehr Leben gekostet als irgendeine andere Frage, die sich Menschen stellen.
Wenn es Dich liebevoller macht, wenn Du so etwas als Zuversicht und Ermutigung brauchst, wenn Du Deinen Job hier dadurch besser machst, prima.
In Antwort auf:
Das zu sehen, was IST, ist KEINE Glaubensfrage!
nein, es kommt
erstmal die Interpretation und dann erst der Glauben