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Rembrand
Beiträge: 1.639
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BeitragNr:17426 26.04.2008 07:21 |
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Video: Der erste künstliche Quallenschwarm Ein faszinierendes Projekt wurde in Hannover der Öffentlichkeit präsentiert. GEO-Autor Jürgen Bischoff hat es sich angesehen
Genauer: Es ist ein Schwarm von quallenartigen Unterwasserrobotern - der bislang einzige weltweit. Das Besondere daran ist, dass sie komplett autonom sind. Niemand steuert sie fern, kein Programm schreibt ihnen vor, wohin sie sich bewegen sollen. Und trotzdem stimmen sie sich untereinander ab.
Die Software für diese einzigartigen Demonstrationsobjekte entwickelten Wissenschaftler vom Institut für Parallele und Verteilte Systeme an der Stuttgarter Universität, das Geld kam vom schwäbischen Maschinenbauer Festo AG. Das Unternehmen präsentierte den tauchenden Roboterschwarm erstmals an seinem Stand auf der Hannover-Messe 2008.
Das Übertragen von natürlichem Schwarmverhalten auf technische Prozesse ist noch ein relativ junges Feld der Bionik - und zwar eines, auf dem vor allem die Europäer Experten sind. Erste brauchbare Theorien wurden in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Forschern der Freien Universität Brüssel veröffentlicht, inzwischen gibt es eigenständige Forschungsbereiche dazu an vielen Universitäten; führend auf dem Gebiet sind neben den Belgiern auch Deutschland, die Schweiz und Großbritannien.
Auf praktische Anwendungen in großem Maßstab wird man allerdings noch einige Jahre warten müssen. Bislang dienen alle derartigen Projekte - so faszinierend sie auch sein mögen - noch der Grundlagenforschung und der technischen Erprobung.
Erinnern mich irgendwie an was ...
http://www.geo.de/GEO/technik/57001.html
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Roksi
Beiträge: 2.852
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BeitragNr:17437 26.04.2008 12:06 |
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Faszinierend!
Wow. 
Lieben Gruß Roksi
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wild1
Beiträge: 208
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BeitragNr:17438 26.04.2008 12:31 |
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Zitat von Roksi Faszinierend!
hmmm ja. und irgendwie beängstigend
Alle Angst ist nur ein Anbeginn; aber ohne Ende ist die Erde, und das Bangen ist nur die Gebärde, und die Sehnsucht ist ihr Sinn (R.M.Rilke)
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Roksi
Beiträge: 2.852
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BeitragNr:17439 26.04.2008 12:43 |
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Zitat von wild1 hmmm ja. und irgendwie beängstigend 
Ich würde sagen, Angst einjagen kann die Wissenschaft erst dann, wenn der Wissenschaftler keinen blassen Schimmer menschlich hat, was er da eigentlich tut. (Massen-Waffenentwicklung war auch das Werkeln der Wissenschaftler). Der "normale" Mensch ist in der Waffenbenutzung und -findung primitiv. Er nimmt entweder die Fäuste, oder Stock oder Messer und greift an. Aber Massenwaffen-Entwicklung ist der Abgrund des Unwissens. Unwissen in der Wissenschaft. Da habe ich Angst. Solange ich allerdings weiss, was ich in meinem Werkeln tue und Konsequenzen dieses Werkelns klar und deutlich vor den Augen habe, dann erschaffe ich nie etwas, was Angst oder Folter und Vernichtung mit sich bringen wird. Eigentlich sollte ein Wissenscahftler nur dann werkeln dürfen, wenn er einen Selbstverantwortungstest durchgeführt hat. Wenn er diese Reife nicht hat, dann trägt mEn jede Genialität Potenzial der globalen Vernichtung.
Zuletzt geändert: 26.04.2008 12:44
Lieben Gruß Roksi
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Abraxas
Beiträge: 1.087
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BeitragNr:17440 26.04.2008 13:01 |
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Beängstigender finde ich ja -wenn´s wirklich wahr sein sollte- dass "Wissenschaftler" dabei sind, ein künstliches Schwarzes Loch zu "erschaffen".
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green
Ad-mini-strator
Beiträge: 3.060
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BeitragNr:17441 26.04.2008 14:00 |
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wild1
Beiträge: 208
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BeitragNr:17443 26.04.2008 18:46 |
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jo, an globale vernichtung hab ich eigentlich nicht gedacht.
eher ein diffuses unwohlsein bei einem trend, den ich generell beobachte: entscheidung abzugeben an maschinen (fängt zb bei mich bei so banalen dingen wie automatischen bremsassistenten an,geht weiter zb in der fertigungs-steuerung, die zunehmend automatisiert und menschen-unabhängiger wird und erreicht dann solche dinge wie einen schwarm künstlicher lebewesen, die sich selbst erhalten können...). ich mag keine technik, die das ziel hat, selbst-steuernd zu arbeiten - genau das kam bei diesem film aber für mich rüber. rembrandt: meinst du CERN? da hab ich mal vor einiger zeit einen interessanten bericht drüber gelesen, über diesen gewaltig grossen teilchenbeschleuniger...der wissenschaftler damals meinte, dass eigentlich niemand wisse, was passiert, wenn sie ihn anwerfen...*brrr*
"die technik ist ein dienstbote der so laut staubsaugt, dass die herrschaft im zimmer nebenan nicht mehr klavierspielen kann" (hab ich so ähnlich mal irgendwo gelesen, weiss leider nimmer von wem)
liebe grüsse wild
Alle Angst ist nur ein Anbeginn; aber ohne Ende ist die Erde, und das Bangen ist nur die Gebärde, und die Sehnsucht ist ihr Sinn (R.M.Rilke)
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Roksi
Beiträge: 2.852
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BeitragNr:17452 26.04.2008 21:51 |
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Zitat von wild1 jo, an globale vernichtung hab ich eigentlich nicht gedacht.
eher ein diffuses unwohlsein bei einem trend, den ich generell beobachte: entscheidung abzugeben an maschinen (fängt zb bei mich bei so banalen dingen wie automatischen bremsassistenten an,geht weiter zb in der fertigungs-steuerung, die zunehmend automatisiert und menschen-unabhängiger wird und erreicht dann solche dinge wie einen schwarm künstlicher lebewesen, die sich selbst erhalten können...). ich mag keine technik, die das ziel hat, selbst-steuernd zu arbeiten - genau das kam bei diesem film aber für mich rüber. rembrandt: meinst du CERN? da hab ich mal vor einiger zeit einen interessanten bericht drüber gelesen, über diesen gewaltig grossen teilchenbeschleuniger...der wissenschaftler damals meinte, dass eigentlich niemand wisse, was passiert, wenn sie ihn anwerfen...*brrr*
"die technik ist ein dienstbote der so laut staubsaugt, dass die herrschaft im zimmer nebenan nicht mehr klavierspielen kann" (hab ich so ähnlich mal irgendwo gelesen, weiss leider nimmer von wem)
liebe grüsse wild
Ich muss zugeben, dass mich das Unbekannte bei solchen technischen Sachen gerade fasziniert. Und auch der Gedanke, dabei die Technik eben so unter Kontrolle zu halten, dass es nützlich ist. Bei einigen Sachen, wo ich meine, dass ich durch die Übernahme von Technik bestimmte Fähigkeiten einbüße, lasse ich sozusagen das Manuelle. Den Tempoautomaten oder Bremssteuerung würde ich nicht nehmen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn ich diese Sachen an Technik aufgeben, dass meine Fähigkeiten durch das fehlende Training einfach einschlafen/degradieren. Sprich Technik sollte dort kommen, wo die Aufgaben für mich monoton und zeitfressend wirken. Sozusagen da, wo der Mensch flexibel sein sollte, müsste er selbständig denken. Da, wo die Aufgaben die Routine bedeuten, sollte Technik nachkommen. Es gibt bestimmte Arbeiten, die ich nur zu gerne an Technik abgebe. Waschmaschine, Spüler, sogar einen kleinen Staubsauger-Roboter haben wir (funzt aber net so, wie ich das gerne haben würde. War ein günstiges Probemodell, das wir vor Jahren irgendwo gekauft haben). Es gibt aber Arbeiten, die mich geistig im Schwung halten. Z.B. Arbeit im Garten mit Pflanzen ordnet etwas in mir, macht harmonisch. Gehirn reinigt sich dabei. Sehr insteressanter Vorgang, die Arbeit mit Pflanzen draußen. Interessanter Weise bei Zimmerpflanzen ist Effekt gar nicht so stark, wie beim Arbeiten in der frischen Luft. Gilt aber wiederum nur für Gartenarbeit und nicht für jede Art von Arbeit draußen.
Lieben Gruß Roksi
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green
Ad-mini-strator
Beiträge: 3.060
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BeitragNr:17462 26.04.2008 22:18 |
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Roksi
Beiträge: 2.852
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BeitragNr:17468 26.04.2008 22:34 |
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Zitat von green ABS ist aber auch schon so was und Du kriegst Autos in gewissen Klassen schon jetzt kaum noch ohne.... ich bin bisher einmal in meinem Leben mit so'ner Kiste gefahren, ausgerechnet mit einem geliehenen Fahrzeug bei einsetzender überfrierender Nässe, ich habe mich gefühlt wie auf rohen Eiern, schrecklich, konnte nie unterscheiden, ob das System etwas machte oder der Untergrund ....
Hast´ natürlich recht. Ich habe den Begriff falsch verwendet und dachte dabei nicht an Bremssteuerung, sondern an diese neuen Abstandsensoren im Auto. ABS finde ich für Sicherheit ganz gut. Bin Mal mit dem Auto von meinem Vater in Moskau ein wenig gefahren. Russische "Lada". Herrgott - werde ich nie mehr tun...
Lieben Gruß Roksi
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