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Dieses Thema hat 30 Antworten
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 Hypnose im Alltag
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Roksi Offline




Beiträge: 2.852

20.12.2008 13:27
#31 RE: Fragen zum Thema: Nichtfreiwillige Hypnose Zitat · antworten
Hi Kungfudikus,

sehr interessante Geschichte!

Zu Deinen Fragen:

Erst zur Hypnose. Du hast gefragt, ob es eine war. Also Hypnose ist leicht zu definieren. Erstens Du gibst immer ein bewußtes Einverständnis jemandem, Dich hypnotisieren zu dürfen. Immer bewußt. Sprich niemand kann Dich "auf Entfernung" ohne Dein Einverständnis hypnotisieren. Allerdings kann ich nichts sagen, was passiert, wenn Du irgendwelche Substanzen nimmst, welche Deine Wahrnehmung beeinflussen. Nun sagen wir als willkürliches Beispiel, vor 5 Jahren hättest Du unter Einwirkung von Alk, Drogen oder Medikamente Dein Einverständnis gegeben, was sozusagen bewußt war, weil Du zu den bewußtseinsveränderten Substanzen vorher "ja" gesagt hättest. Also Du hättest zugestimmt: "Ja, Du kannst mich jederzeit hypnotisieren". Dann wäre es Hypnose. Allerdings, wenn das stimmen würde, hätten Deine Freunde genauso irgendwann bewußtes Einverständnis geben müssen. Wie ich verstanden habe, habt ihr das nicht, bzw. ihr geht davon aus, dass ihr das nicht gehabt habt.

Es ist so, dass bei Hypnose der Mensch sich selbst hilfslos macht. Er gibt dabei nämlich seinen Willen ab - eine sehr schreckliche Sache, finde ich persönlich. Und der Hypnotiseur kann mit dem Probanden eigentlich alles machen, was er will. Daher würde ich vor jeglicher Hypnose abraten, egal wie gut doch der Hypnotiseur mit Dir meint. Denn auch der gutherzigste Mensch trägt in sich Ego und dunkle Seiten und hat bei niedrigem Bewußtseinsgrad gar keine Ahnung, was er mit Dir alles anrichtet, indem er nicht wahrnimmt, dass er z.B. bestimmte Signale Dir während der Hypnosesitzung senden würde.

Es ist auch bezeichnend, dass je kränklicher/unsicherer die Menschen sind, desto leichter sind sie zu hypnotisieren. Noch nicht aufgefallen? Ich kenne das ganz gut aus meiner eigenen Familie. Es ist so. Wenn der Mensch bereits angegriffen ist (z.B. Medikamenten oder andere bewußtseinsveränderte Substanzen oder er hat sehr labile Psyche), dann kann man ihn in der Regel viel schneller in hypnotischen Zustand versetzen. Warum? Weil ein absolut gesunder Mensch eine enorme intuitive Widerstandskraft hat. Sprich zB sitzt so ein Gesunder da und sagt: "Oh ja, probieren wir es mal. Wollte schon immer wissen, wie Hypnose auf mich wirkt." Der Hypnotiseur wird sich mit ihm aber länger "abquälen". Denn intuitiv wird sich das Wesen dieses Menschen gegen den Entscheidung des Verstandes vorerst wehren, weil im Inneren noch alles intakt ist und intuitiv weiss der Mensch: "Gib die Kontrolle nicht ab! Gib Deinen Willen nicht ab! Auch nicht für eine einzige Sekunde!" Warum? Weil man damit das Wesentlichste abgibt, was den Menschen zum Menschen macht: Verantwortung.

Ohne Verantwortung ist der Mensch kein Mensch mehr. Nicht einmal ein Tier. Sondern einfach eine Maschine. Auch für 2 Sekunden, wenn der hypnotische Zustand für 2 Sekunden klappen sollte.

So. Das war zur Hypnose.

Und jetzt zu dem, "was" es für Lichter waren. Also schon in den allerersten Worten, wo es bei Dir um Lichter ging, tauchte bei mir ein Begriff auf und will nicht weg. Und zwar Irrlicht, bzw. Irrlichter.

Ich muss zugeben, ich selbst habe Null Ahnung, was Irrlichter sind und meine Kenntnisse reichen nicht weiter aus, als das Kennen der Märchen, in welchen es sich um Irrlichter handelt. Aber das war das Einzige, was ich irgendwie an Assoziation/Analogie hatte.

Nun ja, ich kann hier also beides vermuten: entweder waren diese Lichter eben Irrlichter selbst. Oder eine andere Bewußtseinsform hat sich durch die Irrlichter ausgedrückt. Sprich diese Bewußtseinsform hat sich der Optik der Irrlichter bedient.

Über die Frage: warum es gerade mit Dir und Deinen Freunden passiert ist, kann man nur Spekulationen anstellen. Ich habe es für mich persönlich so definiert: wenn ich etwas Ungewöhnliches erlebe und keinerlei Erklärungen haben kann, warum wieso und wer und was usw usf, dann nehme ich das Offensichtlichste: Es ist ein Hinweis.

Was für ein Hinweis es ist, ist gerade meine Aufgabe, dies herauszufinden. Sprich ich betrachte ein ungewöhnliches unerklärliches Erlebnis als Anfang von etwas. Aber nie das Ende von etwas. Sprich wenn ich erklären könnte, warum und wieso etc., dann wäre es das Ende. Und es ist schon Mal sehr seltsam, dass gerade das sich nicht machen lässt. Also - einzige Möglichkeit ist es dann, anzunehmen, dass es ein Hinweis auf eine logische gedankliche Kette ist oder auf eine Kette der Ereignisse, die z.B. bestimmt passieren werden.

Lieben Gruß
Roksi

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