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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 1.250 mal aufgerufen
 Gesundheit durch Ernährung
Rembrand Offline



Beiträge: 1.645

30.03.2009 09:16
Als es noch Mais gab ... Zitat · antworten


Fordern Sie von Ilse Aigner ein Verbot des Gen-Mais MON810:
Die Zeit drängt: Bereits im April soll die Aussaat des Gen-Mais MON810
beginnen, der einzigen bisher bei uns kommerziell angebauten
Gentechnik-Pflanze. Jetzt muss Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner für
ein sofortiges Verbot von MON810 sorgen und damit die Aussaat des Gen-Mais
verhindern.
Das Online-Netzwerk Campact hat gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus
Umwelt-, Bio- und Imkerverbänden eine dringende Online-Aktion an die
Ministerin gestartet.
{$styles.content.links.wrap}http://www.campact.de/gentec/sn3/signer

Rembrand Offline



Beiträge: 1.645

05.04.2009 10:01
#2 RE: Als es noch Mais gab ... Zitat · antworten


Luxemburg verbietet GVO-Mais von »Monsanto«
F. William Engdahl
Luxemburg hat jetzt offiziell ein Verbot für den Anbau von gentechnisch
verändertem Mais der Firma »Monsanto« verhängt, und zwar für die
umstrittene als MON810 patentierte Sorte. Damit steigt die Zahl der
EU-Länder, die sich weigern, den Anbau von MON810 zuzulassen. Schon vorher
hatten Frankreich, Österreich, Griechenland und Ungarn ähnliche Verbote
erlassen. Die jüngste Entscheidung erhöht den Druck auf Berlin, eine
ähnliche Entscheidung zu treffen. Hinter den Kulissen tobt ein erbitterter
Streit, der möglicherweise über die Zukunft der GVOs entscheiden wird, und
zwar nicht nur in der EU. MON810 ist die einzige GVO-Pflanze, deren Anbau
die Europäische Kommission in der EU zugelassen hat; aber der Widerstand
gegen ihre Einführung ist in den einzelnen Ländern nach wie vor sehr
stark.
Luxemburgs Gesundheitsminister Mars Di Bartolomeo hat die Entscheidung
seiner Regierung, den Anbau der GVO-Maissorte MON810 zu verbieten, am 22.
März bei einem Aktionstag zum Thema »Luxemburg und die Region ohne
Biotechnologie« bekannt gegeben. Di Bartolomeo und Octavie Modert,
Luxemburgs Staatssekretärin für Landwirtschaft, plädieren für das Prinzip
der Vorsicht und mahnen, dass es außer internen Tests, deren Resultate nur
von der Firma Monsanto bestätigt worden sind, keine überzeugenden
unabhängigen Studien gibt, die die Unbedenklichkeit von MON810 beweisen.
Wie ich in meinem Buch Saat der Zerstörung: Die dunkle Seite der
Gen-Manipulation zeige, steht GVO-Mais von anderen Herstellern im
Verdacht, sich im Verdauungstrakt von mit GVO-Mais gefütterten Kühen in
hochgiftige Chemikalien zu verwandeln, die zum Tod oder zu schweren
Missbildungen oder zur Verseuchung des Bodens führen, auf dem die Kühe
grasen. Syngenta stand wegen solcher Schäden in Hessen vor Gericht.
Die Frage der Zulassung des Anbaus von Monsantos GVO-Mais MON810 ist für
die zukünftige Tätigkeit von Monsanto in den Mitgliedsländern der EU von
entscheidender Wichtigkeit. Monsanto ist der weltgrößte Hersteller von
GVO-Saatgut und dem entsprechenden Unkrautvernichtungsmittel »Roundup«,
das die hochgiftige Substanz Glyphosat enthält. Es gibt Berichte über
massiven Druck, der hinter den Kulissen auf die Berliner Behörden ausgeübt
wird, MON810 ohne Einschränkungen in Deutschland zuzulassen.
Basisorganisationen von Verbrauchern und Landwirten in ganz Deutschland
bereiten umfangreiche Protestaktionen im Fall einer Genehmigung für MON810
vor.
Die offiziell für die Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher zuständige
deutsche Regierungsbehörde, das Bundesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit (BVL), hat energisch gegen die Einschränkung der
In-Verkehrbringens-Genehmigung von MON810 protestiert. Am 26. April 2007
schrieb Dr. Hans-Jörg Bukh, der Leiter der BVL Gentechnik-Abteilung, eine
interne E-Mail, in der er gegen die Entscheidung des Ministeriums in Bezug
auf MON810 protestierte. Merkwürdigerweise gelangte Bukhs internes Papier
schon bald in eine öffentliche Erklärung von Monsanto, in der das
Unternehmen MON810 verteidigte. Bukh ist bekanntermaßen Mitglied
zahlreicher Organisationen, die von Monsanto und der GVO-Industrie
finanziell und ideell unterstützt werden, was für einen Beamten, der
eigentlich für unabhängige Entscheidungen, welche die Gesundheit und
Sicherheit der Bürger betreffen, verantwortlich sein soll, wenig
angemessen erscheint. Das ist nur eines von zahllosen Beispielen dafür,
wie Monsanto und die GVO-Lobby versuchen, die offizielle Akzeptanz von
GVOs gegen den überwältigenden Widerstand der Öffentlichkeit
durchzusetzen.

Ein Buchtipp: F. William Engdahl: Saat der Zerstörung
»Wir sind geneigt zu sagen, dass niemand bei gesundem Menschenverstand
diese Dinge je einsetzen wird - aber nicht jedermann ist bei gesundem
Menschenverstand«
Innerhalb von fünf bis höchstens zehn Jahren werden sich wesentliche Teile
der weltweiten Nahrungsmittelversorgung in den Händen von nur vier global
agierenden Großkonzernen befinden. Diese Firmen halten exklusive Patente
auf Saatgut, ohne das kein Bauer oder Landwirt der Welt säen und später
ernten kann. Es handelt sich dabei allerdings nicht um gewöhnliches
Saatgut, sondern um solches, das genmanipuliert wurde. Eine besondere
Entwicklung ist das »Terminator-Saatgut«. Es lässt nur eine Fruchtfolge
zu. Danach begehen die Samen »Selbstmord« und sind als Saatgut nicht
wieder verwendbar. Damit soll sichergestellt werden, dass Saatgut jedes
Jahr neu erworben werden muss – ein Geschäft, das der Teufel nicht hätte
besser erfinden können. Wird diese Entwicklung nicht aufgehalten, entsteht
eine neue, bislang nicht für möglich gehaltene Form der Leibeigenschaft.
Drei der vier privaten Unternehmen, die heute gentechnisch verändertes
Saatgut anbieten, weisen eine unheilvolle jahrzehntelange Verbindung zur
US-Kriegsmaschinerie des Pentagon auf. Einst produzierten sie »Agent
Orange«, das Zehntausende in Vietnam tötete und selbst heute noch
Folgeschäden verursacht. Zur Zeit üben diese Firmen in Zusammenarbeit mit
der US-Regierung einen enormen Druck auf Europa aus, damit auch hier alle
Schranken gegen genmanipuliertes Saatgut fallen. Dies ist keine Geschichte
über Profitgier. Es ist vielmehr eine Geschichte über die dunkle Seite der
Macht. In den 1970er Jahren erklärte Henry Kissinger: »Wer das Öl
kontrolliert, ist in der Lage, ganze Nationen zu kontrollieren; wer die
Nahrung kontrolliert, kontrolliert die Menschen.« Das Buch dokumentiert,
dass die amerikanische Rockefeller-Stiftung der treibende Motor hinter
dieser Entwicklung ist. Zusammen mit privaten Forschungsinstituten und in
Mittäterschaft der US-Regierung versucht eine kleine mächtige Elite »Gott
zu spielen« – mit erschreckenden Folgen für die Völker der Welt. Die
vorliegende Arbeit dokumentiert eine gigantische Verschwörung. Diese ist
aber leider keine Theorie oder Spekulation, sondern vielmehr rasant
voranschreitende Realität.
Informieren Sie sich, bevor es zu spät ist. Bei Interesse am Buch klicken
Sie auf den nachfolgenden Link:
{$styles.content.links.wrap}http://www.kopp-verlag.de/cgi/websale7.c...=portal/meinung

Rembrand Offline



Beiträge: 1.645

14.04.2009 12:16
#3 RE: Als es noch Mais gab ... Zitat · antworten


Politik Inland
14. April 2009, 11:15
Aigner verbietet Genmais MON 810
Berlin (dpa) - Der Anbau von Genmais wird in Deutschland verboten. Das kündigte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) am Dienstag in Berlin an. Dabei geht es um eine bestimmte Sorte des Konzerns Monsanto, den genveränderten Mais MON 810.

Der kommerzielle Anbau ist seit 1998 in der Europäischen Union zugelassen. Aigner hatte kritische Studien über die Umweltfolgen geprüft. Ihr lag auch ein Bericht von Monsanto vor.

Der Druck aus Bayern, den Genmais-Anbau zu verbieten, war zuletzt größer geworden. In dem Mais ist ein Gen gegen den Schädling Maiszünsler eingebaut. Umweltverbände, Grüne und Linke fordern seit langem ein Anbauverbot.


© DPA

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